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Ravin de Sainte Devote Monaco

Ravin de Sainte Devote Monaco

Der Stadtbezirk Ravin de Sainte Dévote hat eine Fläche von 2,35 Hektar. Dies entspricht ungefähr der Größe von zwei bis drei Fußballfeldern. Die Schlucht (franz. ravin) von Sainte-Devote liegt im Gaumattes-Tal, welches sich ungefähr im Zentrum des Fürstentums befindet. Die Schlucht verläuft vom Nordwesten nach Südosten und ist etwa 300 Meter lang und bis zu 100 Meter breit. Damit ist Ravin de Sainte Dévote mit Abstand der kleinste Stadtbezirk von Monaco. Entstanden ist der Stadtbezirk Ravin de Sainte Dévote, der ursprünglich Teil von La Condamine war, durch die territoriale Neuordnung des Fürstentums an der Cote d’Azur vom 13. September 2013.

Ravin de Sainte Dévot – Klein aber Oho

Ravin de Sainte Dévote grenzt an die Stadtbezirke Les Monegetti, La Condamine und Monte Carlo. Außerdem hat Ravin de Sainte Dévote eine Grenze mit der französischen Gemeinde Beausoleil. Verwaltungstechnisch gehört Ravin de Sainte Dévote aber weiterhin zum Stadtbezirk La Condamine.

 

Bevölkerungszahlen

Die Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner wird, nach dem Zensus (Volkszählung) vom Juni 2016 zusammen mit Les Moneghetti, mit rund 4.200 angegeben, wobei anzumerken ist, dass der Stadtbezirk Les Monegehetti mit guten 115 Hektar um Vieles größer als Ravin de Sainte Dévote ist.

 

Sehenswürdigkeiten in Ravin de Sainte Dévot

In Anbetracht der Größe von Ravin de Sainte Dévote stellt sich die Frage, ob sich im diesem Stadtbezirk überhaupt Sehenswürdigkeiten befinden können. Die Antwort auf diese Frage ist klar mit „ja“ zu beantworten. Denn das Vorhandensein von Sehenswürdigkeiten ist keine Frage der Größe bzw. der Fläche. So hat beispielsweise der Staat Vatikanstadt eine Fläche von 44 Hektar, die vollständig als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt ist. Aber zurück zu Ravin de Sainte Dévote.

Im Gegensatz zu anderen Stadtbezirken des Fürstentums führen keine großen Straßen oder Avenues durch Ravin de Sainte Dévote. Denn diese verlaufen, wenn überhaupt, an den äußeren Grenzen des Stadtbezirks. Dafür queren einige Brücken die Schlucht. Die beiden größten sind die Saint-Dévote-Brücke (pont Saint-Dévote) im Westen, die zum Bahnhof von Monca-Monte Carlo führt. Im Osten ist es der Boulevard du Lavrotto. Diese Straßenbrücke führt in der Nähe der Kirche Sainte-Dévote über die Schlucht. Für den Grand Prix von Monaco wird die Straßenbrücke zur Tribüne mit Blick auf die erste Kurve der Rennstrecke. Außerdem verläuft der einzige Eisenbahntunnel des Fürstentums (Tunnel Sainte Dévote) durch den Stadtbezirk.

 

Hommage à William Grover

William Grover, eigentlich William Grover-Williams, auch bekannt unter seinem Pseudony „W Williams“ war der Gewinner des ersten Grand Prix von Monaco im Jahr 1929. Die Skulptur steht auf dem Sainte-Dévote-Platz (Placce Sainte-Dévote), der an der Kreuzung Boulevard Aber 1er, Avenue d’Ostende und Rue Grimaldi liegt. Rennstreckentechnisch gesehen ist dies an der ersten Kurve der Formel-1-Strecke von Monaco. Die Statue soll an den legendären Sieg Grovers, der während des Zweiten Weltkrieges ein französischer Spion war und im KZ Sachsenhausen 1945 hingerichtet worden war, erinnern.

Die Statue ist eine lebensgroße Bronze und zeigt Grover in seinem Sieger-Rennwagen, einem Bugatti 35 B, wie er denn Rennwagen durch eine Kurve steuert. Auf einer Gedenktafel daneben ist ein historisches Foto zu sehen, welches die Szene der Statue im Original zeigt. Die Statue von William Grover in seinem Rennwagen wurde 2001 von Rainer III. eingeweiht.

 

Église Sainte Dévote

Die Kirche zur Heiligen Devota (Église Sainte Dévote) hat für Monaco eine ganz besondere Bedeutung, denn die Heilige Devota ist die Schutzpatronin des Fürstentums.

Die heutige Kirche geht auf eine Kapelle aus den ersten Jahrhunderten des Christentums zurück, die über dem Grab der Heiligen, so die Legende erbaut, worden ist. Bis 1793 gehörte sie zur Abtei von Saint Pons bei Nizza. Nach der Restaurierung und Erweiterung unter Charles III. wurde sie am 26. Januar feierlich eingeweiht und knapp zwei Monate später in eine Pfarrkirche umgewandelt. Die Symbole der Kirche sind eng mit der Legende verbunden. So geht die Taube auf die heimliche Überführung des Leichnams der Heiligen nach ihrem Martyrium von Korsika zurück. Denn das eigentliche Ziel war Afrika. Da jedoch ein Sturm aufkam, verloren die Seeleute die Orientierung. Eine Taube, die aus dem Mund der Heiligen kam, führte die Seefahrer nach Monaco, wo die Märtyrerin an der Stelle der heutigen Kirche ihre letzte Ruhestätte fand. Dies war nach heutigem Kalender an einem 26. Januar.

Deshalb wird jedes Jahr am 26. und 27. Januar in Monaco das Fest der Heiligen Dévote gefeiert. Ein Höhepunkt des Festes ist das Verbrennen eines Bootes auf dem Platz vor der Kirche. Dies soll an die Überführung der Heiligen Devota nach Monaco erinnern und ihrer Gedenken. An den Feierlichkeiten, zu welchen auch eine Prozession gehört, nehmen alle wichtigen Persönlichkeiten des Fürstentums, darunter auch die Fürstenfamilie, teil. Der besondere Stellenwert der Heiligen zeigt sich aber nicht nur im jährlichen Fest zu Ehren von Sainte Dévote, sondern auch daran, dass die heutigen Fürstin Charlène nach der Trauung im Ehrenhof des Palastes ihren Brautstrauß, wie bereits Grace Kelly bei der Hochzeit mit Rainier III., in der Église Sainte Dévote niederlegte. Dieser kurze Aufenthalt der Frischvermählten gehört nicht nur zu den berührendsten Momenten der Hochzeit, sondern ist für viele Einheimische ein Teil ihrer Tradition.

 

Immobilien in Ravin de Sainte Dévote

Zusammen mit dem Stadtbezirk Monaco Ville gehört Ravin de Sainte Dévote zu den sog. Secteurs réservés, was sich mit „geschütztem Bereich“ übersetzen lässt. Nach der Verordnung aus dem Jahr 2013 sind dies Stadtbezirke, deren heutiger Charakter erhalten bleiben muss.

Da die Schlucht mehrere zehn Meter unterhalb des benachbarten Geländes liegt, gibt es in Ravin de Sainte Dévote nur wenige Gebäude. Die Schlucht wird jedoch von Gebäuden an den Seiten „umrahmt“. Zu diesen Gebäuden zählen zahlreiche alte Villen im Stil der Belle Epoque. Ob manche dieser Villen größeren Komplexen weichen müssen, ist bislang unklar. Zuletzt wurde im Jahr 2017 dem Stadtrat ein Bauvorhaben vorgestellt, dem vier dieser Villen weichen sollen. Unabhängig davon, sind Immobilien rund um die Schlucht Sainte Dévote sehr schwer zu finden, denn sie gelten als echte Raritäten. Und wie das bei echten Raritäten so ist, wird selbstverständlich über die Preise geschwiegen.

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