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Port Hercules Monaco

Port Hercules Monaco

An der Mittelmeerküste Frankreichs befindet sich nach dem Vatikan der zweitkleinste Staat der Welt – das südeuropäische Monaco. Bereits seit der Antike nimmt der Stadtstaat eine wichtige Rolle als Handelsplatz ein. Im zentralen Stadtbezirk La Condamine befindet sich in diesem Zusammenhang der einzige Tiefwasserhafen – Port Hercules, welcher nicht nur das Stadtpanorama charakterisiert, sondern auch heutzutage noch eine wichtige Aufgabe für die Schifffahrt erfüllt. Als Stadt der Reichen und Berühmten zeichnet sich der Port Hercules zudem auch als Schauplatz zahlreicher Yachten und Kreuzfahrtschiffe ab.

Geschichte des Hafenbezirks Port Hercules

Im sechsten Jahrhundert v.Chr. wurde die Kolonie Mònoikos von Siedlern aus dem Westen Anatoliens gegründet. Der Name bezog sich bereits zu damaligen Zeiten auf die Ehrung des Halbgottes Herkules. In dieser Epoche wurde dem mythologischen Helden die Erschaffung eines Weges nachgesagt, welcher sich von Italien bis nach Spanien erstreckt. Der römische Herrscher Julian bezeichnete den antiken Hafen in Mònoikos als konkretes Werk des Halbgottes Herkules und es herrschte ein allgemeiner Glaube daran, dass dieser tatsächlich die südeuropäischen Küstenregionen passiert hat. Die Namensgebung des Port Hercules lag daher sehr nah. Im Verlauf der gallischen Kriege in den Jahren 58 bis 50 v.Chr. erlangte Julius Caesar die Herrschaft über die Kolonie als Teil der römischen Provinz Gallia Transalpina.

Seit der griechischen und römischen Antike bietet der Port Hercules, was wörtlich mit Herkules Hafen zu übersetzen wäre, eine Plattform für internationale Handelsgeschäfte und allgemeine Schifffahrt. Der Bezirk La Condamine rund um den Hafenbereich ist nach Monaco-Ville der zweitälteste Stadtbezirk, welcher seit der Ausarbeitung einer landesweiten Verfassung im Jahr 1911 besteht. Durch das Hinzufügen weiterer Verwaltungsbereiche, der ständigen Landgewinnung und Expansion auf das Meer hinaus, wurden die ehemaligen drei Stadtbezirke in ihren Grenzen verändert. Heute befindet sich La Condamine mit dem Port Hercules zwischen Monaco Ville und Monte Carlo an der Côte d’Azur.

Der Hafen wurde seither immer weiter ausgebaut und modernisiert, nicht zuletzt aus dem Grund, dass bereits die Griechen und Römer mit den Ostwinden zu kämpfen hatten, welche eine ungünstige Luftströmung in der Bucht erzeugten. Im Juli 1901 wurde der Bau von zwei Kais begonnen, welche noch heute als Hauptanlegestellen dienen. Eine 325 Meter lange Schutzmauer löste das Problem der starken Windströmungen und ermöglichte es, dass auch Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von bis zu 300 Metern in dem Hafen anlegen können. 1926 wurde der moderne Port Hercules in seiner grundlegenden Konstruktion fertiggestellt, doch erst in den 70er Jahren wurden erste Projekte zur Modernisierung der Hafenanlage in Angriff genommen.

 

Der moderne Port Hercules

Mit einer Fläche von fast 160.000 m2 bietet der Hafen mittlerweile Stellplätze und Anleger für bis zu 700 Seefahrzeuge. Die Wassertiefe reicht dabei von standardmäßigen 7 Metern bis hin zu 40 Metern an den äußeren Docks, welche etwa für Kreuzfahrtschiffe geeignet sind. Der Hafen ist daher im Stadtteil La Condamine der größte Magnet für Touristen, da hier der kostbare Besitz vieler Millionäre zu bestaunen ist, die sich in Monaco niedergelassen haben. Die Kais des Port Hercules tragen die Namen von historischen Figuren und ähnlichen Kennzeichen, welche die langjährige Seefahrergeschichte Monacos wiederspiegeln. Quai l’Hirondelle verkörpert beispielsweise den Namen des Schiffes, welches Prinz Albert I dazu diente für wissenschaftliche Untersuchungen das Mittelmeer und weitere Gewässer zu durchqueren. Andere Anlegerstellen des Hafens tragen Namen wie Quai Rainier III, welcher zu Ehren des ehemaligen Monarchen des Stadtstaates vergeben wurde. Er verhalf Monaco enorm zu dem heutigen Ansehen, da sich anlässlich seiner Hochzeit mit der amerikanischen Schauspielerin Grace Kelly tausende Schaulustige auf den Docks des Port Hercules versammelten, um die Ankunft der Braut 1956 zu verfolgen. Auch im Anschluss an die royale Hochzeit brach das Paar zu seinen Flitterwochen vom Hafen aus auf, was zum Bild Monacos als Ort von Glanz und Glamour am Meer beitrug. Durch die Nähe zum Mittelmeer eignet sich die Hafenanlage für ein Treffen von Yachtliebhabern oder auch Segelsportfans aus den umliegenden Regionen.

 

Attraktionen rund um den Bezirk Port Hercules

Jedes Jahr findet im September die Monaco Yacht Show statt, wobei Schaulustige einen genaueren Blick auf die luxuriösen Seefahrzeuge der Reichen und Berühmten werfen können und zudem mehr über die lange Tradition der Seefahrt in Monaco erfahren. Neben diesem Nutzen und der Notwendigkeit für Handel und Seefahrt bietet der Port Hercules zudem eine vielseitig einsetzbare offene Fläche, welche hinsichtlich des Platzmangels in Monaco sehr gelegen kommt. Im Jahr 2011 haben schätzungsweise 85.000 Zuschauer den live Auftritt von Jean-Michel Jarre anlässlich der Hochzeit von Charlene Wittstock and Prinz Albert II von den Docks des Hafens aus verfolgt. Auch für den Grand Prix von Monaco bei der Formal 1 bietet die Hafenbucht eine unverkennbare Kulisse mit den angrenzenden, prunkvollen Apartmentkomplexen. Die Region La Condamine, welche den Hafenbezirk beinhaltet, wirbt zudem mit dem idyllischen Prinzessin Antoinette Park, dem nautischen Stadium zu Ehren von Rainer III und einem regulären Bauernmarkt, wo Touristen mit den Einwohnern in Kontakt kommen und regionale Produkte erwerben können.

 

Immobilienmarkt in La Condamine Port Hercules

Aufgrund der inländischen Steuerpolitik, welche Menschen mit einem großen Vermögen durchaus begünstigt, hat sich in Monaco eine beachtliche Anzahl von Millionäre niedergelassen. Apartments mit Blick auf die Yachten in der Hafenbucht sind dabei besonders gefragt, da sie als eine Art Statussymbol zählen. Da Wohnraum in dem dichtbesiedelten Staat begrenzt ist, werden die Preise für Apartments und Wohnungen in Hafennähe schnell in die Höhe getrieben. Möblierte und luxuriöse Apartments in unmittelbarer Küstenumgebung werden zu Kaufpreisen in sechs- bis siebenstelliger Höhe angeboten. Wohnungen zum Mieten sind dahingegen in vier- bis fünfstelliger Höhe auf dem Markt erhältlich. Natürlich ist der Preis immer an diverse Aspekte wie etwa die Anzahl der Zimmer, die Inneneinrichtung, die Lage und die Aussicht gebunden und kann daher nicht allgemein angegeben werden. Solange Monaco seine Steuerpolitik beibehält, welche beispielsweise keine Erbsteuer verlangt, wird der kleine Stadtstaat wohl besonders attraktiv für Menschen mit einem größeren Kapital bleiben. Der begrenzte Wohnraum bedeutet dahingehend vermutlich einen stetig zunehmenden Preis der vorhandenen Immobilien.

Der Bezirk La Condamine rund um den berühmten Port Hercules ist somit nicht bloß ein Wahrzeichen des südeuropäischen Monacos, sondern bringt auch eine lange Geschichte und eine glamouröse Zukunft mit sich.

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